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Beste Behandlung für Parkett: Wachs, Öl oder Lack?

Sie haben sich für Parkett als Bodenbelag entschieden und fragen sich nun, wie Sie die Oberfläche am besten pflegen können? Verständlich. Immerhin geht es letztendlich auch darum, über einen möglichst langen Zeitraum Freude an Ihrem Parkett zu haben. In diesem Artikel verraten wir Ihnen, welche Art von Behandlung besonders effektiv ist und wodurch sich eine Pflege des Parketts mit Wachs, Öl oder Lack auszeichnet. 

Zudem verraten wir Ihnen auch, wann sich welche Option anbietet und was entscheidet, welche Parkettpflege die beste für Ihren Bedarf ist.

Parkett in der Küche mit Kühlschrank und Waschbecken.

Wachs, Öl und Lack – die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Wachsen

  • Oft zusammen mit Öl eingesetzt
  • Ideal, um eine zusätzliche Schutzschicht zu schaffen
  • Poren werden versiegelt, aber nicht komplett verschlossen
  • Feuchtigkeitsaustausch bleibt weiterhin bestehen
  • Kann die Haltbarkeit des Parkettbodens unterstützen
  • Hinterlässt ein ansprechendes Finish mit einem mode
    • Härtet auf der Oberfläche des Holzes aus
    • Die Wachsoberfläche sollte regelmäßig – gegebenenfalls auch zusammen mit dem Ölen (s. nächste Spalte) zweimal pro Jahr – erneuert werden
    • Achtung! Diese Lösung ist etwas hitze- und feuchtigkeitsempfindlicher als die anderen Varianten!
    • Vergleichsweise unkompliziert. Mit Hinblick auf individuelle Trocknungszeiten unbedingt auf die Angaben auf der jeweiligen Verpackung achten.

Ölen

  • Besonders natürliche Optik
  • Angenehmes Gefühl auf der Haut (zum Beispiel beim Barfußlaufen)
  • Auch kleinere Schäden lassen sich leicht wieder ausbessern, ohne dass die komplette Schutzschicht erneuert werden müsste
  • Öl verhindert, dass Schmutz und Feuchtigkeit eindringen können (solange die Schutzschicht intakt ist)
  • immer noch offenporig
    • Dringt tiefer in das Holz ein als Lack
    • Die Schutzschicht muss regelmäßig erneuert werden. In der Regel ist ein Abstand von einem bis vier Jahren ausreichend.
    • Kleinere Ausbesserungen möglich, ohne dass die Oberfläche Flecken oder ähnliches aufweist
    • Vergleichsweise unkompliziert, viele Öle trocknen schnell und lassen sich leicht gleichmäßig auftragen

Lackieren

  • Besonders robustes Endergebnis
  • Ideal zur Vermeidung von Kratzern und klassischen Gebrauchsspuren geeignet
  • Einfacher Auftrag
  • Betreffendes Areal kann binnen kurzer Zeit wieder genutzt werden (Bitte immer die Angaben auf der Verpackung beachten!)
  • Langlebiges Endergebnis
  • Feuchtigkeit perlt ab
  • Individuelle Farbakzente möglich
  • Lange haltbar und muss dementsprechend nicht allzu oft erneuert werden
    • Wasserfest
    • Widerstandsfähiger als geölte bzw. gewachste Oberflächen
    • Die durchschnittliche Nutzungsdauer eines lackierten bzw. versiegelten Parkettbodens liegt bei etwa zehn bis 15 Jahren
    • Etwas aufwendiger als das Ölen und das Wachsen, unter anderem deswegen, weil es meist bis zu 24 Stunden braucht, bis der Lack ausgehärtet ist. So lange darf das entsprechende Areal nicht betreten werden.
    • (Achtung! Mit Hinblick auf die Aushärtungszeit der verschiedenen Produkte existieren teilweise deutliche Unterschiede. Daher ist es wichtig, immer auf die Angaben auf der Verpackung zu achten.)

Preise

Die Preise, mit denen Sie für das Ölen, das Wachsen und das Lackieren von Holz kalkulieren sollten, sind natürlich immer von der jeweiligen Quadratmeterzahl und von den Gegebenheiten vor Ort abhängig. Bei den folgenden Angaben handelt es sich um Richtwerte. Gern erstellen wir für Sie einen individuellen Kostenvoranschlag, in dessen Zusammenhang wir auch auf Wunsch weitere Arbeiten, wie zum Beispiel das Schleifen von Parkett beziehungsweise die Montage und Demontage von Sockelleisten u. ä. integrieren.

WachsenÖlenLackieren
zwischen 7 und 10 Euro netto pro Quadratmeterzwischen 10 und 12 Euro netto pro Quadratmeterzwischen 9 und 12 Euro netto pro Quadratmeter

Parkett und seine Behandlungsoptionen

Wer sich ein wenig genauer mit Parkett und seiner perfekten Pflege auseinandersetzt, stellt schnell fest, dass hier drei verschiedene Varianten zur Auswahl stehen. Die Besitzer von Parkettböden können sich zwischen Wachs, Öl oder Lack entscheiden, wenn es darum geht, eine möglichst lange Haltbarkeit ihres Bodenbelags zu unterstützen. Erschwerend hinzu kommt, dass die verschiedenen Produkte von zahlreichen unterschiedlichen Herstellern angeboten werden. 

In den folgenden Abschnitten verraten wir Ihnen, worauf Sie bei der Suche nach der passenden Parkettpflege achten sollten und wodurch sich die verschiedenen Vorgehensweisen auszeichnen. Wenn Sie sich dennoch unsicher sind, für welche Art von Parkettpflege Sie sich entscheiden sollen, stehen wir Ihnen auch gern für Rückfragen zur Verfügung.Als Grundregel gilt: Bevor Sie sich der Parkettpflege widmen, ist es wichtig, den entsprechenden Untergrund ausgiebig zu reinigen. Nur dann, wenn das Parkett komplett sauber ist, ist es sinnvoll, zu Wachs, Öl oder Lack zu greifen.

Wachs als Behandlung für Parkett

In den allermeisten Fällen ist es nicht ratsam, ausschließlich auf das Wachsen von Parkett zu setzen. Wir empfehlen, das Wachsen immer mit dem Ölen zu kombinieren. Hierbei ist es unter anderem wichtig, auf die richtige Reihenfolge zu achten. Oder anders: Das Wachs wird erst nach dem Ölen des Parketts aufgetragen.

Somit hat er die Möglichkeit, als praktische Schutzschicht zu fungieren, die Poren im Holz zu verschließen, jedoch nicht komplett undurchlässig zu machen. Der besondere Vorteil dieser Methode ist, dass weiterhin ein Feuchtigkeitsaustausch stattfinden kann. Im Alltag erweisen sich gewachste Parkettböden insofern als praktisch, als dass sie vergleichsweise robust gegenüber äußeren Einflüssen, wie zum Beispiel verschiedenen Schmutzarten, sind. Und auch in optischer Hinsicht bleiben keine Wünsche offen. Denn: Das Wachs sorgt dafür, dass der entsprechende Bereich angenehm glänzt und dementsprechend gepflegt aussieht.Um von einem optimalen Effekt zu profitieren, ist es jedoch wichtig, mindestens zweimal im Jahr nachzuwachsen. Ansonsten haben verschiedene Störfaktoren, wie zum Beispiel die Krallen von Haustieren, die Möglichkeit, vergleichsweise schnell Spuren im Boden zu hinterlassen.

Vorteile Wachs

  • Poren werden nicht komplett undurchlässig
  • Feuchtigkeitsaustausch ist weiterhin möglich
  • schützt von innen
  • robuste Oberfläche
  • einfach zu reinigen
  • leicht glänzende Oberfläche, individuelle Maserung wird betont
  • kann leicht nachgebessert werden
  • geringer Verbrauch (>20 m²/L)
  • Inhaltsstoffe meist natürlichen Ursprungs

Nachteile Wachs

  • Sollte im Idealfall mit Öl kombiniert werden
  • Vorgehen muss mindestens zweimal pro Jahr wiederholt werden
  • braucht länger zum Trocknen
  • Nässe kann Verfärbungen hervorrufen

Preise

Der Preis für das Wachsen pro Quadratmeter beläuft sich auf circa 7 bis 10 Euro netto.

Öl als Behandlung für Parkett

Wer Lust auf eine natürliche Optik seines Parkettbodens hat, ist gut beraten, diesen nicht nur zu wachsen, sondern auch zu ölen. Das Öl sorgt dafür, dass der Boden gut aussieht und sich auch angenehm auf der Haut anfühlt. Charakteristisch ist, dass in einen geölten Parkettboden keine Versiegelung integriert ist.

Hieraus folgt: Die Poren der Oberfläche bleiben weiterhin offen. Auf diese Weise findet unter gewissen Voraussetzungen ein reger Feuchtigkeitsaustausch statt. Um diesen zu verhindern, sollten Sie immer darauf achten, ausreichend Öl aufzutragen. Die entsprechende Schicht verhindert, dass die Feuchtigkeit ohne Widerstände in das Material eindringen kann.

Einer der praktischsten Vorteile, die sich im Zusammenhang mit dem Ölen von Parkett zeigen, ist die Tatsache, dass es hier immer wieder möglich ist, kleinere Schäden abzuschleifen. Auch Hobbyhandwerker werden hier vor keine größeren Herausforderungen gestellt. Das Prozedere: Schleifen Sie die entsprechende Schicht ab und erneuern Sie danach die Ölschicht.

Leider bilden Poren, die nicht mehr ausreichend durch Öl verschlossen werden, eine beliebte Anlaufstelle für unterschiedliche Arten von Schmutz. In diesem Fall kann es sein, dass die Optik des Bodenbelags leidet und sich unterschiedliche Verfärbungen zeigen. Um genau das zu verhindern, ist es wichtig, Parkett in regelmäßigen Abständen nachzuölen. Wann genau die entsprechende Schicht erneuert werden sollte, ist unter anderem davon abhängig, wie stark der entsprechende Bereich beansprucht wird. Abstände zwischen einem und vier Jahren sind hier keine Seltenheit. 

Sollten Sie hierfür keine Zeit haben, steht Ihnen Domke Parkett selbstverständlich mit Hinblick auf alle Fragen rund um eine verlässliche Parkettpflege zur Verfügung.

Vorteile Öl

  • härtet vergleichsweise schnell aus
  • robuste Oberfläche, vor allem dann, wenn mehrere Schichten aufgetragen werden
  • Maserung wird betont
  • atmungsaktiv
  • positive Auswirkungen auf das Raumklima
  • lässt sich leicht erneuern 
  • geringer Verbrauch (>20 m²/L)
  • Inhaltsstoffe meist natürlichen Ursprungs

Nachteile Öl

  • nutzt sich schneller ab und muss dementsprechend in regelmäßigen Abständen erneuert werden
  • lässt sich nicht mit lackierten Böden kombinieren
  • hohen bzw. niedrigen Temperaturen gegenüber empfindlich

Preise

Der Preis für das Ölen pro Quadratmeter beläuft sich auf circa 10 bis 12 Euro netto.

Lack als Behandlung für Parkett

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Lackprodukte, die es geschafft haben, sich im Zusammenhang mit einer umfassenden Parkettpflege einen Namen zu machen. Vor allem der Zweikomponentenlack ist besonders beliebt, wenn es darum geht, möglichst langfristige Ergebnisse zu erzielen. Denn: Auf seiner Basis entsteht eine Versiegelung, die dazu in der Lage ist, sich gegen verschiedene äußere Einflüsse auf verlässliche Weise zur Wehr zu setzen.

Hinzu kommt, dass es meist nicht lange dauert, auch größere Areale mit einer Lackschicht zu versehen. Um ein optimales Endergebnis zu gewährleisten, ist es lediglich wichtig, über einen Zeitraum von mehreren Stunden beziehungsweise Tagen den betreffenden Raum nicht zu betreten. Wie lange eine Lackschicht einwirken muss, ist immer auch vom jeweiligen Produkt abhängig. Infos hierzu finden sich so gut wie immer auf der Verpackung.

Einer der besonderen Vorteile von Lack als Behandlung für Parkett ist, dass die Schutzschicht, die auf diese Weise entsteht, besonders stabil ist. Das bedeutet: Eine intakte Lackschicht sorgt unter anderem dafür, dass Schmutz direkt abgewiesen wird und keine Möglichkeit hat, sich seinen Weg in das Material zu suchen. Aufgrund der zahlreichen positiven Eigenschaften entscheiden sich auch viele Verantwortliche in Unternehmen dafür, ihr Parkett mithilfe von Lack (gerade in hochfrequentierten Bereichen) zu versiegeln.

Mittlerweile wird Lack für Parkett unter anderem auch in verschiedenen Farben angeboten. Das bedeutet, dass Nutzer immer die Möglichkeit haben, ihren Raum mit einer ganz besonderen Note zu versehen. Im Gegensatz zum Öl und zum Wachs muss Lack vergleichsweise selten erneuert werden. Nach einigen Jahren ist es jedoch in der Regel auch hier notwendig. Dann ist es an der Zeit, auf Basis der entsprechenden Arbeiten für eine neue, dichte Schutzschicht zu sorgen. Die meisten versiegelten Parkettböden warten jedoch mit einer Mindestnutzungsdauer von 10 Jahren auf.

Zusatztipp: Sollte – beispielsweise aufgrund einer großen Fensterfront – ihr Boden regelmäßig mit UV-Strahlen in Kontakt kommen, ist es sinnvoll, sich gegen den Zweikomponentenlack zu entscheiden und stattdessen ein Produkt zu wählen, das mit einer Komponente mehr aufwartet. Dieses ist dazu in der Lage, Verfärbungen, die durch Sonnenlicht entstehen können, über einen vergleichsweise langen Zeitraum vorzubeugen. Werfen Sie in diesem Zusammenhang auch gern einen Blick auf diesen Artikel.

Dennoch gilt es auch hier, zu berücksichtigen, dass auch die beste Lackschicht im Laufe der Zeit Risse aufweisen kann. Das bedeutet: Auch ein lackierter Parkettboden ist nicht unverwundbar. Achten Sie in diesem Zusammenhang auch auf kleinere Öffnungen, durch die Feuchtigkeit und Schmutz eindringen können. Das Problem: Bei einem lackierten Parkettboden ist es nicht möglich, ausschließlich kleinere Areale nachzubessern. Sollte ein entsprechender Bedarf aktuell werden, muss alles komplett abgeschliffen und im Anschluss neu lackiert werden.

Auf lange Sicht betrachtet, handelt es sich bei der Lackierung um die günstigste Lösung.

Vorteile Lack

  • glänzende Oberfläche
  • über mehrere Jahre hinweg haltbar und muss dementsprechend selten erneuert werden
  • elastisch
  • robust
  • pflegeleicht und Feuchtigkeit gegenüber vergleichsweise unempfindlich
  • eignet sich super dazu, die Holzfarbe des Untergrundes noch weiter zu betonen

Nachteile Lack

  • im Vergleich zu den anderen Varianten die teuerste Lösung
  • Auch ein lackierter Boden ist nicht unverwundbar. Wenn sich Risse bilden, kann Feuchtigkeit eindringen.
  • Ein lackierter Parkettboden fühlt sich nicht nach Holz an. 
  • ist nicht atmungsaktiv
  • hoher Verbrauch (<15 m²/L)
  • höherer Chemikalienanteil als bei Öl und Wachs

Preise

Der Preis für das Lackieren pro Quadratmeter beläuft sich auf circa 9 bis 12 Euro netto. 

Sie möchten sich nicht selbst um das Lackieren Ihres Parkettbodens kümmern? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, damit wir Ihnen ein individuelles Angebot erstellen können.

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Vergleich von Wachs, Öl und Lack für Parkett

Aufgrund der Tatsache, dass sich unbehandeltes Holz vergleichsweise empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen zeigt, ist es sinnvoll, sich mit den Vorteilen auseinanderzusetzen, die Wachsen, Ölen und Lackieren für Parkett bieten. Auf der Suche nach der passenden Vorgehensweise sollten Sie immer die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten miteinander vergleichen. Selbstverständlich stehen Ihnen die Experten von Domke Parkett auch gern beratend zur Seite.

Zusatztipp: Diejenigen, die ihr Parkett von vornherein bestmöglich schützen möchten, sollten die Schutzschicht ihrer Wahl am besten direkt nach dem Verlegen auftragen. Somit stellen Sie sicher, dass Schmutz, Feuchtigkeit und Co. keine Möglichkeit haben, allzu schnell Spuren zu hinterlassen.

Wie anhand der obigen Tabelle zu sehen ist, bieten alle drei Varianten ihre individuellen Vorteile. Wer sich auf der Suche nach einer vergleichsweise flexiblen Lösung befindet, die es erlaubt, gelegentlich auch kleine Areale problemlos auszubessern, sollte sich für das Ölen – gern auch in Kombination mit dem Wachsen – entscheiden.

Diejenigen, die sich eher für eine langfristige Lösung interessieren, die ihre Leistung (wenn alles korrekt aufgetragen wurde) über Jahre erfüllt, dürften sich für die Vorteile von Lack begeistern können.

Sie suchen nach Inspirationen rund um unterschiedliche Verlegemuster für Parkett? Hier finden Sie viele tolle Ideen, mit denen Sie unter anderem die Tiefe Ihres Raumes noch besser betonen können!

Wie sollten Wachs, Öl und Lack für das Parkett gelagert werden?

Die meisten Produkte dieser Art lassen sich vollkommen unkompliziert lagern. Bitte achten Sie immer auf die Angaben der Hersteller auf den jeweiligen Verpackungen. In der Regel gilt es, Wachs, Öl und Lack frostfrei, aber kühl, und luftdicht bis zur nächsten Nutzung aufzubewahren. 

Angaben zur richtigen Entsorgung der einzelnen Produkte finden sich in der Regel auch auf den Verpackungen. In vielen Fällen ist der Wertstoffhof der richtige Ansprechpartner.

Häufig gestellte Fragen

Viele Menschen nehmen sich vor, ihrem Parkett die bestmögliche Pflege zukommen zu lassen. Dass hierbei Fragen aufkommen, ist absolut normal. Die folgenden Abschnitte zeigen auf, welche Überlegungen mit Hinblick auf Parkettpflege durch Wachsen, Ölen und Lackieren immer wieder auftauchen.

Wann sollte ich mein Parkett mit Wachs, Öl oder Lack behandeln?

Ob Sie Ihr Parkett lieber mit Wachs, Öl oder Lack behandeln sollten, ist von mehreren Details abhängig. Bevorzugen Sie es beispielsweise, sich auf eine langfristige Lösung verlassen zu können? In diesem Fall handelt es sich bei Lack um das Mittel der Wahl. Wachs und Öl sind auch dazu in der Lage, eine Schutzschicht zu bilden und ihren Parkettboden dementsprechend vor äußeren Einflüssen zu schützen. 

Wichtig ist es hierbei jedoch, besagte Schutzschicht in regelmäßigen Abständen, am besten mindestens zweimal im Jahr, zu erneuern. Dabei profitieren Sie jedoch von dem Vorteil, nicht den kompletten Boden, sondern lediglich das betreffende Areal bearbeiten zu können. Generell empfiehlt es sich immer, entweder auf Wachs und Öl oder auf Lack zu setzen. Unbehandeltes Holz erweist sich als anfällig gegenüber Schmutz und Feuchtigkeit. Daher ist es sinnvoll, den Untergrund sowohl in hochfrequentierten als auch in weniger frequentierten Bereichen zusätzlich zu schützen.

Welche Behandlungsoption ist am einfachsten anzuwenden?

Vor allem das Ölen von Parkett gestaltet sich vergleichsweise einfach. Auch dann, wenn Sie sich in der Vergangenheit möglicherweise noch nicht mit dem Auftragen einer Schutzschicht befasst haben, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie hier vor keinerlei Probleme gestellt werden. Vor allem das Auftragen von Lack ist im direkten Vergleich deutlich aufwendiger. Alle Details, die Sie beim Auftragen von Schutzschichten mit unterschiedlichen Produkten beachten sollten, können Sie auch auf der Verpackung der jeweiligen Wachse, Öle und Lacke nachlesen. Und natürlich helfen Ihnen auch die Experten von Domke Parkett gern weiter.

Wie pflege ich mein Parkett nach der Behandlung mit Wachs, Öl oder Lack?

Sie haben Ihr Parkett mit Wachs, Öl oder Lack versehen und fragen sich jetzt, wie Sie die betreffende Oberfläche weiterhin optimal pflegen können? Die gute Nachricht zuerst: Wenn die Schutzschicht getrocknet ist und Sie alle Vorgaben auf der Verpackung der jeweiligen Produkte beachtet haben, haben Sie dafür gesorgt, dass Schmutz und Feuchtigkeit nun quasi keine Möglichkeit mehr haben, einzudringen. Nun gilt es jedoch auch, weiterhin dafür zu sorgen, dass Sie hiervon über einen möglichst langen Zeitraum hinweg profitieren. Die folgenden Tipps helfen weiter:

  1. Reinigen Sie Ihre Schuhe immer, bevor Sie das Parkett betreten und tragen Sie – je nach Geschmack – auch gern Hausschuhe, um Schlieren, Kratzer und Co. bestmöglich zu vermeiden.
  2. Versehen Sie die Füße Ihrer Möbel mit Filz-Elementen.
  3. Saugen Sie Verschmutzungen in regelmäßigen Abständen ab.
  4. Nutzen Sie ausschließlich Staubsaugerbürsten, die schonend zum Boden sind.
  5. Wenn Sie die betreffenden Areale wischen, sollten Sie darauf achten, dass der Boden nicht zu nass wird. Nebelfeucht reicht absolut aus. Vor allem in einer Mietwohnung kann der Schaden, der durch ein zu nass gewischtes Parkett entstehen kann, oft teuer werden. Daher gilt es, Wasseransammlungen unbedingt zu vermeiden.

Verwenden Sie ausschließlich schonende Reiniger, die für Parkett geeignet sind. Dampfreiniger sind für die Parkettpflege grundsätzlich tabu.

Übrigens: Auch, wenn Parkett, das mit einer Lackschicht versehen wurde, grundsätzlich als robuster gilt, sollten die oben erwähnten Pflegemaßnahmen auch hier angewendet werden. Auf diese Weise lässt sich die Haltbarkeit von lackiertem Parkett ebenfalls oft steigern.

Fazit

Bei Parkett handelt es sich um einen der klassischsten und beliebtesten Bodenbeläge überhaupt. Um sicherzustellen, dass Sie an diesem Bodenbelag über einen möglichst langen Zeitraum ihre Freude haben, gilt es, sich mit der jeweils besten Behandlung von Parkett auseinanderzusetzen und die verschiedenen Optionen gegeneinander abzuwägen. Wie anhand der oberen Abschnitte ersichtlich ist, ist es jedoch schlicht nicht möglich, hier von standardisierten Lösungen zu sprechen.

Ob sich Öl und Wachs oder Lack besser dazu eignen, Ihre Ansprüche zu erfüllen, ist von verschiedenen Faktoren abhängig.

Nehmen Sie sich daher im ersten Schritt ein wenig Zeit, um sich mit Ihren Erwartungen auseinanderzusetzen. Sind Sie beispielsweise dazu bereit, mindestens zweimal im Jahr Ihren Boden zu behandeln? Oder befinden Sie sich auf der Suche nach einer langfristigen Lösung, die gern auch von einem professionellen Fachbetrieb übernommen werden kann?

Die Möglichkeiten sind vielseitiger, als es im ersten Moment den Anschein haben mag und selbstverständlich steht Ihnen Domke Parkett auch gern mit Hinblick auf die Suche nach geeigneten Produkten zur Verfügung. Sprechen Sie uns gern an, damit wir einen Termin vereinbaren können. Wenn Sie uns eine Nachricht über das Kontaktformular zukommen lassen, rufen wir Sie so schnell wie möglich zurück!Sie interessieren sich grundsätzlich für Parkett, wissen jedoch nicht, ob Sie diesen Bodenbelag schwimmend oder klebend verlegen sollen? Auch in diesem Fall helfen wir Ihnen gern weiter! Werfen Sie einen Blick auf diesen Blogartikel!

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Stefan Domke
Stefan ist der Geschäftsinhaber von Domke Parkett und bringt mit vollem Einsatz Ihre Projekte zu einem erfolgreichen Abschluss. Durch seine fundierte Ausbildung und langjährige Expertise kann er Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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