Holzterrassen: die stilvolle Wohnzimmerverlängerung

Edler Holzboden wirkt nicht nur in Innenräumen sehr stilvoll. Auch im Außenbereich verwandelt er eine Terrasse in eine exklusive Lounge Area. Denn Holzterrassen wirken viel gemütlicher und einladender als Steinterrassen und heizen sich zudem nicht so schnell auf. Sie möchten endlich das Projekt Holzterrasse angehen oder brauchen Unterstützung bei der Renovierung? Wir helfen Ihnen gern beim Planen, Bauen und Restaurieren von Holzterrassen und sagen Ihnen, was Sie sonst noch beachten sollten.

01 Konstruktion und Planung

Konstruktion und Planung von Holzterrassen

Möchten Sie eine Holzterrasse planen, gibt es viele Faktoren zu beachten. Wichtig ist zum Beispiel die Wahl des Holzes. Das verbaute Material muss wetter- und UV-beständig sein, damit Sie sich noch lange an Ihrer Erholungsoase erfreuen können. Terrassenhölzer mit der längsten Lebensdauer sind zum Beispiel tropische Varianten wie Ipe, Cumaru und Massaranduba. Diese haben die Dauerhaftigkeitsklasse (DHK) 1 und weisen damit ein geringeres Quell- und Schwundverhalten auf. Auch sind sie sehr formstabil und verziehen sich weniger mit der Zeit. Hölzer wie Bangkirai, Jatoba und Garapa gehören zur Dauerhaftigkeitsklasse 1 bis 2. Bei einheimischen Hölzern sind Eiche, Lärche und Douglasie eine gute Wahl. Sie weisen eine Dauerhaftigkeitsklasse 3 auf. Extrem haltbar und nicht splitternd sind WPC Terrassendielen aus einem Holz-Kunststoffgemisch.

Zu bedenken ist ebenfalls, ob Sie sich eine glatte oder eine geriffelte Oberfläche wünschen. Neben der Varianz im Look sind hier auch die Funktionalitäten anders. Glatte Oberflächen können renoviert werden, lassen sich leichter reinigen und mit Holzöl behandeln. Dagegen sind geriffelte Dieseln weniger rutschig. Je nachdem wie Sie Ihre Terrasse nutzen möchten, spielt auch die Lage eine große Rolle. Während eine Ostausrichtung für Frühaufsteher und Brunch-Fans ideal ist, freuen sich die Genießer der Abendsonne über eine Westausrichtung und Sonnenanbeter über eine südlich ausgerichtete Terrasse. Wir beraten Sie gern in allen Fragen rund um die Planung Ihrer Holzterrasse und stimmen gemeinsam mit Ihnen das Design sowie die Art der Konstruktion ab und berechnen den Bedarf an Terrassendielen.

02 Montage

Montage von Holzterrassen

Je nachdem um welchen Untergrund es sich handelt, kann sich auch die Unterkonstruktion von Terrassen unterscheiden. Während ein Betonuntergrund nur Gummigranulatpads als Unterlage benötigt, auf der die Unterkonstruktion aufbaut, sind für Untergründe wie Gras oder Erde mehrere Schichten nötig. Neben Gummigranulatpads, Waschbetonplatten und Unkrautvlies kommen dann auch noch Kies und Schotterbett unter die Unterkonstruktion.

Wurde der Untergrund vorbereitet, erfolgt die eigentliche Montage der Holzterrasse entweder mittels Nut und Feder oder mittels Fixlängen. Fixlängen können bis zu 6,1 Meter lang sein und haben den Vorteil, dass sie schneller verlegt werden können. Auch sorgen sie für ein einheitlicheres Bild. Allerdings können sie sich auch leichter verdrehen. Bei der Montage mittels Nut und Feder muss stärker auf die Unterkonstruktion geachtet werden, damit die Stoßbildung nicht als störend empfunden wird. Schöner und ästhetischer wirkt in beiden Fällen die unsichtbare Montage mittels Befestigungsclips. Sie zahlt sich gerade bei hochwertigen Hölzern, die sich weniger verziehen, aus und wird auch bei WPC Terrassendielen standardmäßig eingesetzt. Für Terrassenhölzer mit einem höheren Schwund- und Quellverhalten eignen sich auch Edelstahlschrauben, also die sichtbare Befestigung.

03 Reinigung und Pflege

Reinigung und Pflege von Holzterrassen

Holz wird von den meisten Menschen als gemütlicher empfunden als Stein oder Beton, ist dafür aber auch empfindlicher. Witterungseinflüsse lassen die Dielen mit der Zeit ergrauen und können sie langfristig schädigen. Dem entgegenwirken und ihre Lebensdauer verlängern können Sie mit der richtigen und vor allem regelmäßigen Reinigung und Pflege. Das fängt bereits bei der schonenden Reinigung mit dem Besen an. Mit einem Gartenschlauch wird der restliche Schmutz beseitigt. Noch gründlicher wird die Reinigung, wenn sie zuerst Wasser mit Spülmittel mischen, es auf den Dielen verteilen, mit Schrubber bearbeiten und anschließend wieder abspülen. Harthölzer wie Bangkaria oder Bambus ermöglichen zudem den Einsatz eines Hochdruckreinigers, weiche Hölzer wie Lärche oder Douglasie nicht.

Zusätzlich zur Reinigung sollte auch die Pflege nicht zu kurz kommen. Spezielle Entgrauer helfen, das Holz gut aussehen zu lassen. Ein geeignetes Terrassen-Öl mit wasser- und schmutzabweisenden Eigenschaften schützt vor Feuchtigkeit, beugt Rissen vor und sollte 1 bis 2 Mal jährlich aufgetragen werden. Soll die Farbe unverändert bleiben, ist transparentes Öl gut geeignet. Dagegen können farbige Öle den Original-Farbton auffrischen. Gönnen Sie Ihrer Terrasse ab und zu einen neuen Anstrich: Er sorgt dafür, dass die Farbe in neuem Glanz erstrahlt.

04 Erneuern und renovieren

Holzterrassen erneuern und renovieren

10 bis 15 Jahre kann es dauern, bis eine Holzterrasse renoviert werden muss. Die genaue Lebensdauer hängt dabei sowohl von der Holzart als auch von der Pflege ab. Möchte man seine Outdoor Area auch weiterhin unbeschwert nutzen und auch auf den Barfußgang nicht verzichten, sollte man nach einer bestimmten Zeit oder mit dem Auftreten der Verschleißerscheinungen über eine Renovierung nachdenken. Sind die Dielen stark beschädigt, müssen sie ersetzt werden. Eventuell bedarf auch die hölzerne Unterkonstruktion einer Erneuerung. Bei oberflächlichen Schäden kann das Abschleifen mit einer Schleifmaschine helfen, die Holzterrasse wieder in Bestform zu bringen. Dabei muss die gesamte Terrasse behandelt werden, nicht nur einzelne Abschnitte. Mit einem Holzschutzmittel versiegeln Sie anschließend die Oberfläche. Sie möchten Ihre Holzterrasse checken lassen? Wir überprüfen, ob eine Renovierung notwendig ist und führen die Arbeiten bei Bedarf auch schnell und schonend durch.

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