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Parkett reinigen und pflegen: Tipps und Tricks für strahlend saubere Böden

Mit hochwertigem Parkett wird die Eleganz Ihrer Räume auf besondere Weise betont. Damit das gelingt und Sie von den gesamten Vorteilen Ihres Bodenbelags profitieren können, ist eine richtige Pflege absolut notwendig.

Welche Punkte in diesem Zusammenhang relevant sind, werden wir Ihnen in den folgenden Abschnitten erklären.

Scheucher Pflegeset

Warum ist eine richtige Parkettreinigung wichtig?

Verwenden Sie falsche Reinigungsmittel oder reinigen Sie Ihr Parkett nicht in angemessener Weise, schadet es dem Bodenbelag und Sie werden wenig Freude daran haben. Also, wenn Sie Ihr Parkett reinigen, dann bitte gleich richtig.

Was Sie noch davon haben, sehen Sie hier:

  • Strahlendes Aussehen: Bei gereinigtem Parkett kommen die Farben und Designs besser zur Geltung.
  • Vermeidung tiefer Kratzer: Grobe Steinchen werden zu tiefen Kratzern im Parkett, wenn sie erst mal „eingetreten“ sind. Das können Sie durch regelmäßiges Kehren und Saugen verhindern.
  • Weniger Pflegeaufwand: Gereinigtes Parkett muss weniger oft abgeschliffen werden.
  • Erhöhte Langlebigkeit: Sie können sich ausgesprochen viele Jahre an Ihrem Parkett erfreuen, wenn Sie sich gut darum kümmern. 

Welche Reinigungsmittel sind am besten geeignet?

Die folgende Auflistung zeigt Ihnen, worauf Sie bei der Auswahl des richtigen Reinigungsmittels achten sollten.

  • Inhaltsstoffe beachten: Ist ein Reiniger zu aggressiv – durch beispielsweise zu viel Säure – greift er die Oberfläche des Parketts an und schädigt diese.
  • Angemessene Dosierung verwenden: Halten Sie die auf der Verpackung empfohlene Dosierung ein. Ist das Reinigungswasser zu hoch konzentriert, kann es die Oberfläche Ihres Parketts beschädigen. 
  • Weiche Reinigungsutensilien verwenden: z. B. einen weichen Putzlappen. Bürsten und raue Schwämme können kleine Risse im Boden hinterlassen. Diese können sich im Laufe der Zeit schwarz färben.

Kann man Parkett auch mit Hausmitteln reinigen?

Um chemische Reinigungsmittel zu vermeiden, greifen viele Hausfrauen und Hausmänner zu alt bewährten Hausmittelchen. Wie diese effektiv eingesetzt werden können, sehen Sie in der folgenden Tabelle:

HausmittelDas sollte man wissen
Essig (5%ig) Können Sie verwenden, aber Dosierung unbedingt beachten! Mischen Sie 3 TL von dem haushaltsüblichen Essig mit 1L Wasser. 


Radiergummi / Schmutzradierer
Sie können versuchen, schwarze Spuren von Schuhsohlen mit einem hellen Radiergummi oder mit einem speziellen Schmutzradierer zu entfernen. 


Spiritus
Brennspiritus hat einen Alkoholgehalt von über 90 %. Achten Sie deshalb unbedingt auf die richtige Dosierung. Am besten nur punktuell und tröpfchenweise anwenden und dann schrittweise den Erfolg kontrollieren.

Versiegelt, geölt, gewachst – wie reinige ich welches Parkett am besten?

Unterschiedlich behandeltes Parkett erfordert auch unterschiedliche Reinigung. Mit diesen Tipps wissen Sie es, wie es funktioniert:

Versiegeltes ParkettVersiegeltes Parkett verfügt über eine geschlossene Lackschicht und ist deshalb resistenter gegenüber Schmutz und Feuchtigkeit. Trotzdem sollten Sie diesen Boden nur mit einem passenden Aufsatz saugen und danach nebelfeucht wischen.
Geöltes ParkettBei geöltem Parkett bleiben die Poren offen und sorgen für eine atmungsaktive Oberfläche. Oft reicht saugen, wischen Sie nur, wenn es notwendig ist. Verwenden Sie dafür speziell ausgewiesene Reinigungsmittel und so wenig Wasser wie möglich. 
Gewachstes ParkettBei gewachstem Parkett werden die Poren durch das Wachs verschlossen. Auch hier sollten Sie nur bei höchster Notwendigkeit wischen, ansonsten reicht Saugen mit einer weichen Bürste aus. Verwenden Sie nur Reinigungsmittel, die für geöltes Parkett speziell ausgewiesen sind. 

Wer sich regelmäßig um sein Parkett kümmert, kann oft aufwendige Reinigungsaktionen vermeiden. Daher sollten Sie grobe Verschmutzungen möglichst zeitnah beseitigen, bevor diese langfristig Spuren hinterlassen.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Reinigung von Parkett

Staubsauger auf Parkett

1. Parkett saugen

Verwenden Sie zum Absaugen weiche Bürsten und Aufsätze, die für Holzoberflächen geeignet sind. Damit vermeiden Sie Kratzer auf Ihrem Parkett.

Dame sitzt auf dem Boden, den sie wischen möchte

2. Parkett wischen

Verwenden Sie zum Wischen nur weiche Lappen, aber bitte keine Mikrofasertücher. Diese sind mit feinen Körnchen beschichtet und können die Oberfläche zerkratzen. 

Nutzen Sie als Reinigungsmittel speziell ausgewiesene Produkte für versiegeltes, geöltes und gewachstes Parkett.

Weißer Wischlappen auf einem braunen Holzboden

3. Parkett pflegen (optional)

Nicht nach jedem Wischen, aber doch in regelmäßigen Abständen sollten Sie Ihr Parkett mit einer speziellen Bodenpflege behandeln. Dabei richtet sich die Wahl des Pflegeproduktes nach der Art Ihres Fußbodens.

Schauen Sie dazu gern auch in unserem Shop unter der Rubrik “Bodenpflege”. Dort finden Sie eine große Produktauswahl für versiegelte, gewachste und geölte Parkettböden. 

Die 4 häufigsten Fehler bei der Parkettreinigung

Fehler Nr. 1: Der falsche Staubsaugeraufsatz

Für das Saugen von Parkett sollte möglichst ein weicher Staubsaugeraufsatz verwendet werden. Auf diese Weise werden Steinchen und Ähnliches nur sanft über die entsprechenden Oberflächen gezogen und das Parkett wird nicht zerkratzt.

Fehler Nr. 2: Verwendung eines Mikrofasertuchs

Mikrofasertücher fühlen sich zwar weich an, haben aber Schleifkörnchen an ihrer Oberfläche. Vor allem auf lackiertem Parkett können sie deshalb unschöne Spuren und Kratzer hinterlassen. In den Haarrissen sammelt sich dann das Wasser, das wiederum zu weiteren Schäden führen kann.

Fehler Nr. 3: Nass wischen

Parkett sollte immer nur nebelfeucht gewischt werden. Dauerhaft nasses Wischen führt dazu, dass sich der Boden nach oben wölbt. Oft reicht es dann nicht mehr, die Fläche einfach nur trocknen zu lassen. In vielen Fällen muss dann das komplette Parkett erneuert werden.

Fehler Nr. 4: Das falsche Reinigungsmittel

Generell sollte Parkett immer so schonend wie möglich gereinigt werden. Verwenden Sie deshalb Reinigungsmittel, die speziell für Ihren Parkettboden ausgeschildert ist. Ist der Reiniger zu aggressiv, wird die Oberfläche beschädigt.  

8 Tipps für ein langlebiges Parkett

Wenn Sie über einen langen Zeitraum hinweg Freude an ihrem Parkett haben möchten und für eine dauerhaft ansprechende Optik sorgen wollen, haben wir hier ein paar Tipps für Sie.

  1.  Nutzen Sie einen Fußabtreter beziehungsweise eine Matte vor Ihrer Wohnungs- oder Haustür, um sicherzustellen, dass Sie möglichst wenig Dreck in die Wohnung/ das Haus tragen.
  2. Platzieren Sie Schalen unter den Zimmerpflanzen, die Sie auf dem Boden abgestellt haben. Damit verhindern Sie, dass Flüssigkeit aus den Töpfen nach außen tritt, in den Boden einzieht und hässliche Flecken hinterlässt.
  3. Klopfen Sie grobe Verschmutzungen und Steinchen vor Betreten des Parketts von Ihren Schuhen ab.
  4. Kleben Sie Filzaufkleber unter die Stuhl- und Tischbeine, damit diese keine Dellen in Ihrem Parkett hinterlassen. Dasselbe gilt auch für besonders schwere Möbel.
  5. Parkett gilt als vergleichsweise temperaturempfindlich. Sorgen Sie für eine durchschnittliche Raumtemperatur von ca.  21 °C. Dadurch arbeitet das Holz nicht so stark, sprich das Ausdehnen und Zusammenziehen wird minimiert.
  6. Passen Sie die Pflege und die Reinigung Ihres Parketts an dessen Oberfläche an.
  7. Pflegen Sie die Oberfläche Ihres Parketts in regelmäßigen Abständen, um eine möglichst dauerhafte Schutzschicht zu gewährleisten.
  8. Nicht nur Verschmutzungen, sondern auch UV-Strahlen können Spuren auf Ihrem Parkett hinterlassen. Bereiche, die tagsüber über einen langen Zeitraum der Sonne ausgesetzt sind, sollten Sie zusätzlich durch beispielsweise Gardinen schützen.

Wenn Sie diese Punkte beachten, können Sie die Nutzungsdauer und die Haltbarkeit Ihres Parketts mitunter deutlich verlängern.

FAQs

Welche Produkte eignen sich zur Parkettreinigung?

Für die Parkettreinigung gilt: je schonender, desto besser. Wer sich unsicher ist, ob sich ein bestimmtes Produkt zur Parkettreinigung eignet, sollte sich immer an den Herstellerangaben orientieren.

Wie oft sollte man sein Parkett reinigen?

Leider ist es nicht möglich, diese Frage standardisiert zu beantworten. Vor allem die Häufigkeit und die Art der Nutzung des Parketts sind ausschlaggebende Faktoren, die es in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen gilt. Generell gilt jedoch: Wer grobe Verschmutzungen regelmäßig entfernt, kann sich oft größere Reinigungsaktionen ersparen.

Wie kann man sein Parkett nach der Reinigung zusätzlich schützen?

Wenn Sie Ihr Parkett nach der Reinigung zusätzlich schützen möchten, sollten Sie es lackieren, ölen und/ oder wachsen. Beachten Sie jedoch, dass auch kleine Risse in der Versiegelung zur Eintrittspforte für Wasser werden können. Daher ist es wichtig, den Zustand der Oberfläche regelmäßig zu überprüfen und die Versiegelung gegebenenfalls zu erneuern. Ob es sich bei Wachs, Öl oder Lack um die beste Variante für Ihren Bedarf handelt, ist von mehreren Faktoren abhängig. Sprechen Sie uns gern an, damit wir Ihnen aufzeigen können, wodurch sich die einzelnen Schutzschichten auszeichnen.

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Stefan Domke
Stefan ist der Geschäftsinhaber von Domke Parkett und bringt mit vollem Einsatz Ihre Projekte zu einem erfolgreichen Abschluss. Durch seine fundierte Ausbildung und langjährige Expertise kann er Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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