Korkparkett richtig verlegen – so geht’s!

Korkboden erfreut sich in der heutigen Zeit einer besonderen Beliebtheit – unter anderem bei vielen, die Wert auf einen Mix aus einer ansprechenden und gleichzeitig natürlichen Optik legen. Hinzu kommt, dass es sich bei Kork um ein natürlich nachwachsendes Material handelt und es unter seiner Nutzung dementsprechend auch möglich ist, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verringern. Doch wie aufwendig ist es eigentlich, Korkboden bzw. Korkparkett selbst zu verlegen? Und was sollte mit Hinblick auf Korkfliesen, Korkdielen und Co. beachtet werden?

Korkparkett verlegen. Korkparkett Material.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kork gilt als vergleichsweise umweltfreundliches Material.
  • Die Gestaltungsmöglichkeiten, die sich mit Hinblick auf Korkboden ergeben, sind vielseitig.
  • Mit Hilfe von Kork lässt sich die gemütliche Atmosphäre eines Raumes noch weiter unterstützen.
  • Wird Kork in Räumen mit einer hohen Luftfeuchtigkeit verlegt, ist es wichtig, auf die passende Versiegelung zu setzen.
  • Die Areale, in denen Korkparkett zum Einsatz kommt, sollten nicht überdurchschnittlich stark beansprucht werden.

Welche Werkzeuge werden zum Verlegen von Korkparkett benötigt?

Um Korkparkett zu verlegen, braucht es keine außergewöhnlichen Werkzeug. Die meisten Equipmentbestandteile dürften passionierte ohnehin zuhause in ihrer Werkzeugkiste haben.

  • Zollstock und Bleistift
  • Hammer und Schlagklotz
  • Stichsäge (alternativ eignet sich auch eine Elektrosäge)
  • Winkel und Zugeisen
  • gegebenenfalls eine Dampfsperre
  • Abstandskeile
  • Winkel.

Ergänzend hierzu ist es auch sinnvoll, ein Pflegemittel bereit zu halten, um das frisch verlegte Parkett auch direkt pflegen zu können.

Werkzeuge zum Verlegen von Korkparkett: Zollstock, Bleistift, Stichsäge, Winkel, Zugeisen u. v. m.

Anleitung zum Korkparkett verlegen

Wer sein Korkparkett selbst verlegen möchte, sollte auf einige Punkte achten. Unter anderem ist es wichtig, auf die passende Vorbereitung zu setzen. Die folgende Anleitung geht auf das Vorgehen im Zusammenhang mit Kork Fertigparkett ein.

Vorbereitung

Generell gilt: Wer das Verlegen seines Kork Bodens akribisch plant, spart sich oft viel Zeit und Mühe.

  1. Eine der wichtigsten Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Verlegung eines Korkbodens stellt, ist: „Wie groß ist die jeweilige Gesamtfläche?“. Damit am Ende auch wirklich ausreichend Material zur Verfügung steht, ist es ratsam, ein wenig mehr Material einzuplanen, um am Ende nicht noch einmal einkaufen gehen zu müssen.
  2. Der Boden, auf dem das Korkparkett verlegt wird, muss eben sein. Unebenheiten von mehr als 3 mm/ m müssen vor dem Verlegen mit Ausgleichsmasse bearbeitet werden.
  3. Zudem gilt es darauf zu achten, dass das Parkett nur auf sauberem und festem Boden verlegt werden darf.

Und übrigens: Auch der Einsatz einer Dampfsperre kann sinnvoll sein. Diese sorgt dafür, dass die Restfeuchte aus dem Boden nicht das natürliche Material des Parketts angreift. Die besagte Dampfsperre sollte auf der kompletten Fläche ausgelegt werden und an den Rändern mindestens 20 cm überstehen.

Schritt für Schritt Anleitung

Auch wenn das Verlegen von Korkparkett weitestgehend standardisiert abläuft, ist es wichtig, auf etwaige „Feinheiten“ zu achten. Diese können sich – je nach Hersteller – anders gestalten. Daher ist es wichtig, natürlich auch immer einen Blick in die Anleitung zu werfen.

  1. Damit etwaige Unebenheiten nicht so schnell in den Fokus rücken, macht es Sinn, das Parkett parallel zum Einfall des Lichts im Raum zu verlegen.
  2. Nun starten Sie in einer Ecke des Raumes und positionieren die Nut in die Richtung der Wand. (Achtung! Niemals DIREKT an der Wand beginnen. Das natürliche Material dehnt sich noch etwas aus! Daher braucht es unbedingt eine Dehnungsfuge.)
  3. Jetzt können die Paneele mit Hilfe der Distanzkeile fixiert werden.
  4. Die Paneele, die am Ende der Reihe fixiert wird, muss immer zugeschnitten bzw. zugesägt werden.
  5. Um für einen optimalen Halt zu sorgen, klopfen Sie die neue Reihe mit dem Hammer an die vorherige fest.
  6. Ganz am Ende, wenn die letzte Paneele an der Reihe ist, nutzen Sie am besten das Zugeisen.

Abschlussarbeiten

Die letzte Korkpaneele wurde verlegt? Wunderbar! Dann ist es nun an der Zeit, mit den Abschlussarbeiten zu starten. 

Hierzu gehören die folgenden Punkte:

  1. Entfernen Sie die Abstandskeile.
  2. Fixieren Sie die Fußleisten, jedoch bitte nur an der Wand und nicht im Bodenbereich. Ansonsten wird verhindert, dass sich das Korkfertigparkett ausdehnen kann.
  3. Sorgen Sie dafür, dass in den entsprechenden Räumlichkeiten Zimmertemperatur herrscht. Zudem sollte eine Luftfeuchtigkeit von etwa 60 Prozent erreicht werden. So kann sich der Korkbelag optimal an seinen „Einsatzbereich“ gewöhnen.
  4. Nun muss der Raum noch ein wenig geschont werden. Nach etwa einem Tag ist es jedoch möglich, ihn in gewohnter Weise zu nutzen.

Welche Vorteile bietet ein Korkfußboden?

Die Vorteile, von denen die Nutzer eines Raumes, in dem Korkfußboden verlegt wurde, profitieren können, zeigen sich auf unterschiedlichen Ebenen. Unter anderem charakterisiert sich dieser Bodenbelag durch die folgenden Details:

  1. Korkboden gilt als trittfest und fühlt sich angenehm auf der Haut an.
  2. Die Oberfläche des Korkparketts ist vergleichsweise pflegeleicht und lässt sich dementsprechend schnell von vielen Arten von Schmutz befreien. Zudem ist sie auch wasserabweisend und allergikerfreundlich.
  3. Aufgrund der Tatsache, dass im Zusammenhang mit Korkfußboden auf die schwimmende Verlegung gesetzt werden kann, braucht es keine tiefergehenden handwerklichen Kenntnisse, um hier selbst tätig zu werden.
  4. Kork zeichnet sich dadurch aus, dass es Wärme gut speichern kann. Zudem ist es möglich, seinen Korkbelag bequem auch über einer Fußbodenheizung zu verlegen. So lassen sich die wärmespeichernden Eigenschaften des Kork noch besser nutzen.
  5. Der spezielle Aufbau des Materials sorgt unter anderem auch dafür, dass die Schallausbreitung reduziert wird.

Zu guter Letzt sollte an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass sich die natürliche Optik eines Korkparketts super mit verschiedenen Einrichtungsstilen kombinieren lässt. Von „rustikal“ bis „minimalistisch“ ist hier so gut wie alles möglich.

Welche Arten von Korkparkett gibt es?

Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, Kork in den Wohnräumen – gerade im Bodenbereich – einzusetzen. Besonders beliebt sind in diesem Zusammenhang die Korkfliesen und das Kork Fertigparkett.

Korkfliesen

Korkfliesen

Korkfliesen werden entweder aus Granulat oder aus Teilen aus Naturkork gefertigt. Damit die entsprechenden Konstrukte mit der nötigen Stabilität überzeugen können, braucht es ein spezielles Bindemittel. Fliesen aus diesem Material bieten den Vorteil, dass sie ganz unkompliziert mit dem jeweiligen Untergrund verklebt werden können. Wer sich für diese Variante des Bodenbelags entscheidet, kann diesen entweder ölen oder wachsen oder komplett unbehandelt lassen. Im Laufe der Zeit hat sich die Auswahl, die sich mit Hinblick auf Korkfliesen ergibt, deutlich erweitert. Der Fantasie sind hier so gut wie keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist es, bei der Suche nach den passenden Produkten auch die Materialdichte zu berücksichtigen. Je nachdem, wo die Korkfliesen verlegt werden sollen, bietet es sich gegebenenfalls an, auf eine etwas stabilere Option zu setzen.

Kork Fertigparkett

Kork Fertigparkett mit anderen Parkettarten.

Kork Fertigparkett wird schwimmend verlegt. Für die nötige Stabilität des Gesamtkonstruktes sorgt meist eine Nutverbindung. Das komplette Kork Fertigparkett setzt sich aus der jeweiligen Oberfläche, der Trägerplatte und dem Gegenzug zusammen. Mit Hinblick auf die Gestaltungsmöglichkeiten, die sich im Raum ergeben, bleiben auch beim Kork Fertigparkett keine Wünsche offen. Auch hier kann zwischen unterschiedlichen Designs gewählt werden.

Tipps für die Pflege von Kork Parkett

Egal, ob Erstpflege oder Routine: Der Umgang mit Korkparkett ist oft unkomplizierter als gedacht. Wer sicherstellen möchte, dass er über einen möglichst langen Zeitraum Freude an seinem Bodenbelag hat, sollte die folgenden Tipps beherzigen:

  1. Besonders schwere Möbel können Dellen auf dem Korkparkett hinterlassen. Damit hier entsprechend vorgebeugt werden kann, bietet es sich an, auf Filz zu setzen. Einfach die Schoner in der jeweiligen Größe auf die Füße der Möbelstücke kleben – fertig! Alternativ kann auch auf spezielle Schutzmatten zurückgegriffen werden.
  2. Für viele stellt eine Kombination aus Korkparkett und Fußbodenheizung eine „perfekte Lösung“ dar. In diesem Fall sollte die Heizung jedoch nicht auf mehr als 28°C gestellt werden.
  3. Korkboden darf nicht zu nass gereinigt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass er aufquillt. Die Verwendung eines Mikrofasertuchs ist ebenfalls tabu.
  4. Leichte Verschmutzungen können oft mit klarem, lauwarmem Wasser entfernt werden. Sollte es dennoch einmal einen Reiniger brauchen, sollte dieser auf jeden Fall pH-neutral sein.

Was kostet es, Kork zu verlegen?

Unabhängig davon, ob Sie sich dazu entschließen, Korkboden selbst zu verlegen oder die entsprechenden Arbeiten von einer Fachfirma verlegen lassen: Die Kosten, mit denen kalkuliert werden sollte, sind von verschiedenen Details, unter anderem natürlich von der Größe des betreffenden Raumes, abhängig.

Zudem macht es einen Unterschied, für welche Art von Kork Sie sich entscheiden. Daher ist es hier schlicht nicht möglich, von Standardpreisen zu sprechen. Sie möchten sich nicht selbst mit der Verlegung von Korkfertigparkett oder Korkfliesen befassen, sondern die entsprechenden Arbeiten auslagern? Kein Problem! Wir freuen uns darauf, Sie beim Verlegen von Klickkork, Korkplatten und Co. unterstützen zu dürfen!

Sprechen Sie uns gern an, damit wir Ihnen ein unverbindliches Angebot rund um Ihren neuen Korkfußbodenbelag unterbreiten können.

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Stefan Domke
Stefan ist der Geschäftsinhaber von Domke Parkett und bringt mit vollem Einsatz Ihre Projekte zu einem erfolgreichen Abschluss. Durch seine fundierte Ausbildung und langjährige Expertise kann er Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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