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Bambusparkett – Vorteile, Besonderheiten und Praxistipps für Ihren neuen Boden

Parkett  •  13.02.2026

Bodenbelag-Experte

Stefan Domke

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Drei grüne Bambushalme und zwei glatte schwarze Steine werden auf einer hellen Holzfläche platziert, mit viel freiem Platz auf der rechten Seite.

Zusammenfassung

Sie suchen einen modernen, ästhetischen und zugleich nachhaltigen Bodenbelag? Bambusparkett besteht aus einem schnell nachwachsenden Rohstoff, der für ein wunderbares Raumklima sorgt und mit zahlreichen Vorteilen punktet!

In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über modernes Bambusparkett wissen sollten – von den Eigenschaften über die Vor- und Nachteile hin zu den Besonderheiten, die Sie beachten sollten. Wir helfen Ihnen, die richtige Wahl zu treffen, und geben Ihnen einige Tipps zur Verlegung und Pflege, damit Ihr Bambusparkett lange schön bleibt.

Eingangsbereich mit Bambusparkett, einer Holzbank, Topfpflanzen, einer Holztür und einem Konsolentisch mit Kerzen und Dekorationsartikeln, alles in einem modernen, minimalistischen Stil.

Das Wichtigste für Sie zusammengefasst

  • Bambusparkett ist besonders strapazierfähig und sogar härter als Eichenparkett – perfekt für hochfrequentierte Bereiche.
  • Bambus ist ein schnell wachsender Rohstoff mit hoher Lebensdauer. Das Ergebnis ist ein nachhaltiger Bodenbelag mit ansprechender Ästhetik und zahlreichen Designs.
  • Parkett aus Bambus verträgt auch hohe Luftfeuchtigkeit gut (Eignung Feuchträume), kann mit Trockenheit jedoch nicht gut umgehen.
  • Eine Fußbodenheizung ist in Kombination mit Bambusparkett zwar kritisch, kann aber funktionieren, wenn es sich um eine Warmwasserheizung (max. 27 °C) handelt.
  • Bei guter Pflege können Sie sich jahrelang am Fertigparkett oder Massivbambus erfreuen – ein Abschleifen ist möglich.

Sie wollen herausfinden, ob Bambusparkett auch für Sie die richtige Wahl ist? Unser Artikel hilft Ihnen bei dieser Entscheidung!

Was ist Bambusparkett?

Bambusparkett ist ein hochwertiger und nachhaltiger Bodenbelag, der aus vielen sorgfältig verarbeiteten Bambusstreifen besteht. Er zeichnet sich durch seine hohe Härte, große Strapazierfähigkeit und eine warme, natürliche Optik aus.

Bambus ist botanisch gesehen kein Holz, sondern ein verholztes Süßgras und zählt zu den widerstandsfähigsten Pflanzen der Welt. Es sind über 1.400 Arten bekannt, von denen einige täglich zwischen 5 und 20 Zentimeter wachsen – manche sogar bis zu einem Meter. Im Gegensatz zu Bäumen bildet Bambus keinen Stamm, sondern wächst in zahlreichen einzelnen Halmen nach.

Das Hauptanbaugebiet für Bambus liegt in China, wo ideale klimatische Bedingungen und jahrzehntelange Erfahrung im Anbau und in der Verarbeitung bestehen. Für umweltbewusste Kunden ist dies ein wichtiger Aspekt: Durch das extrem schnelle Wachstum bindet Bambus große Mengen CO₂ und regeneriert sich ohne Neupflanzung, was ihn trotz des Transportwegs zu einer ökologisch interessanten Alternative zu anderen exotischen Hölzern macht.

Wie entsteht aus Bambus das Parkett?

Eine der häufigsten Verarbeitungsmethoden ist die Verleimung in Kombination mit einer Verpressung, die das Bambusparkett besonders stabil macht. Dafür zerteilen die Hersteller den Bambus in dünne Lamellen, kochen ihn und trocknen ihn sorgfältig. Anschließend verpressen oder verleimen sie den Bambus unter hohem Druck (bis zu 2.500–3.500 Tonnen) zu Parkett.

Optik und Design – wie sieht Bambusparkett aus?

Bambusparkett hat eine moderne Optik. Die Farbe reicht von einem sanften Creme-Ton bis hin zu Karamellnuancen mit Cappuccino oder einem leichten Braun, wenn das Bambusparkett eine thermische Behandlung durchlaufen hat.

Die Maserung ist entweder markant und interessant mit sichtbaren Verdickungen, dezent und minimalistisch oder ähnelt einem Hartholz. Dies hängt von der Herstellung und von der Versiegelung ab (siehe Kapitel „Arten von Bambusparkett“).

Ein Teil eines Bambusparketts mit Fokus auf die Maserung, hier mit vertikaler, dunkler Maserung.
Ein Teil eines Bambusparketts mit Fokus auf die Maserung, hier mit horitontaler, heller Maserung.
Ein Teil eines Bambusparketts mit Fokus auf die Maserung, hier mit horizontaler, dunkler Maserung.

Im Vergleich zu heimischen Hölzern ist Bambusparkett oft härter, robuster, resistenter gegenüber Feuchtigkeit und nachhaltiger. Die Eigenschaften rühren daher, dass Bambus genau genommen Gras ist und kein Holz.

Hier ist eine Tabelle, für einen direkten Vergleich:

Merkmal Bambus Heimische Hölzer (z. B. Eiche, Buche u. a.)
Härte Sehr hart (insbesondere bei Strand-Woven-Bambusparkett). Buche und Eiche gelten als sehr hart, kommen jedoch nicht an Bambusparkett heran. Ahorn ist etwas weicher, gilt aber noch als Hartholz.
Nachhaltigkeit Sehr hohe Nachhaltigkeit:Schnell wachsendgeringer FlächenbedarfErnte nach ca. 5 Jahren Mittlere Nachhaltigkeit:langsames Wachstumhoher FlächenbedarfVerarbeitung nach 70–200 Jahren
Feuchtverhalten Verträgt hohe Luftfeuchtigkeit und Spritzwasser gut. Arbeitet bei Feuchtigkeit und neigt stärker zum Quellen.
Raumklima Überdurchschnittlich formstabil. Benötigt eher ein feuchteres Raumklima und kann empfindlicher auf zu trockene Luft reagieren. Arbeitet, je nach Temperatur und Feuchtigkeit. Benötigt ein ausgewogenes Raumklima und reagiert eher empfindlich auf zu hohe Luftfeuchtigkeit.
Haltbarkeit 25–50 Jahre 30–40 Jahre (bei fachgerechter Aufbereitung über 100 Jahre)

Arten von Bambusparkett

Je nach Herstellung, Aufbau und Oberfläche, erhält das Bambusparkett unterschiedliche Eigenschaften und ein anderes Aussehen. Das wiederum wirkt sich darauf aus, für welche Räume und Belastungen der Boden ausgelegt ist. 

Wir nehmen die verschiedenen Arten unter die Lupe und verraten Ihnen, wann das jeweilige Bambusparkett am besten zu Ihrem Projekt passt.

Die Verarbeitungsart entscheidet über Optik und Widerstandsfähigkeit

Bei der Herstellung lassen sich die Bambuslamellen auf unterschiedliche Art verarbeiten.

Horizontales Bambusparkett (Breitlamelle)

Die Lamellen liegen flach nebeneinander, die Maserung ist gut sichtbar und die typischen Verdickungen am Bambus zaubern ein interessantes Farb- und Musterspiel. Der Look ist organisch und naturnah. Sie können mit diesem Parkett daher eine wohnliche und behagliche Atmosphäre schaffen, die Natürlichkeit und Wärme ausstrahlt.

Detailansicht eines Breitlamellen Bambusparketts.
Detailansicht eines hochkant-Bambusparketts.

Vertikales Bambusparkett (Hochkant)

Hierbei verleimen Hersteller dünne Lamellen hochkant zu Parkett. Es entsteht ein ruhiges, gradliniges und minimalistisches Bambusparkett mit einer gleichmäßigen Optik. Diese Variante lässt sich wunderbar mit einem minimalistischen Stil kombinieren, mit modernen Elementen, und eignet sich sowohl für Büros, als auch für Lofts.

Stranggewebtes Bambusparkett (Faserbambus/Strand Woven)

Für diese Methode lösen Hersteller die Bambusfasern zunächst auf, um sie anschließend unter extremem Druck wieder zu verpressen. Es entsteht extrem hartes (2 × härter als Eiche) und widerstandsfähiges Bambusparkett, das optisch an tropisches Hartholz erinnert. Es ist die perfekte Wahl für stark frequentierte Bereiche, wo Langlebigkeit gefragt ist – etwa im Flur, in der Küche, in Gewerberäumen oder in Haushalten mit großen Hunden.

Detailansicht eines  stranggewebtem Bambusparketts.

Was ist Strand-Woven-Bambus?

Strand-Woven-Bambus (=Faserbambus) ist eine besonders robuste Form von Bambusparkett. Dabei werden Bambusfasern zerkleinert und unter hohem Druck zu dichten Planken verpresst. Das Ergebnis ist ein sehr harter, strapazierfähiger Boden, der oft widerstandsfähiger ist als viele Harthölzer. Durch seine lebendige Maserung und hohe Belastbarkeit eignet sich Strand-Woven-Bambus ideal für stark genutzte Wohnbereiche.

Massivbambus vs. Fertigparkett: Wo liegt der Unterschied?

Massivparkett besteht vollständig aus Bambus, während Fertigparkett nur eine Nutzschicht aus Bambus hat, die sich auf einer Trägerschicht (z. B. HDF) befindet. Beides hat seine Vorteile.

Massivparkett ist besonders robust, lässt sich öfter abschleifen und ist ideal für Bereiche mit einer hohen Belastung. Fertigparkett lässt sich hingegen einfacher verlegen, z. B. durch ein Klick-System.

Ein heller Raum mit geöltem Bambusparkett von Domke Parkett aus Berlin.

Bambusparkett-Oberflächen: Geölt, lackiert oder naturbelassen?

Die Oberfläche beeinflusst nicht nur die Optik des Bodens, sondern auch den Aufwand der Pflege und seine Alltagstauglichkeit. Prüfen Sie daher vor dem Kauf, was besser zu Ihren Anforderungen passt:

  • Geöltes Bambusparkett: Geöltes Parkett benötigt regelmäßig Pflege, denn Sie müssen es nach gewisser Zeit erneut ölen. Dafür betont das Öl die natürliche Struktur des Bambus und ermöglicht es, einzelne Stellen einfach nachzubessern.
  • Lackiertes Bambusparkett: Ein matter oder glänzender Lack versiegelt Ihren Bambusboden und macht ihn besonders widerstandsfähig gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Es reduziert zudem den Pflegeaufwand und eignet sich für viel genutzte Bereiche wie Flur oder Küche. Bei Schäden ist jedoch oft eine großflächige Reparatur nötig.
  • Naturbelassenes Bambusparkett: Ohne Oberflächenbehandlung behält das Bambusparkett zwar seine natürliche Haptik bei, ist jedoch wesentlich anfälliger für Schmutz, Flecken oder Kratzer. Sie möchten auf diesen Look nicht verzichten? Dann sollten Sie ihn nur in weniger genutzten Bereichen (z. B. Schlafzimmer) verlegen.

Welche Vorteile und Nachteile bringt Bambusparkett mit sich?

Der Exot unter den Bodenbelägen steht zwar für eine hohe Formstabilität und Langlebigkeit, ist jedoch nicht für jeden Raum gleich gut geeignet.

Nachfolgend zeigen wir Ihnen die wichtigsten Vorteile und mögliche Herausforderungen bzw. Nachteile:

Vorteile

  • Zugfestigkeit
    Die Zugfestigkeit von Bambusfasern ist teils höher als die von Stahl, wodurch sich eine ausgezeichnete Materialstabilität ergibt.
  • Feuchtigkeitsresistenz
    Bambus ist relativ unempfindlich gegenüber hoher Luftfeuchtigkeit und Feuchtigkeit. Anders als normales Holzparkett eignet es sich sogar für Badezimmer und Küchen.
  • Elastizität
    Da Bambus leicht federnd ist, behält er seine Form in der Regel auch bei hoher Belastung.
  • Robustheit und Langlebigkeit
    Bambusparkett kann starker Beanspruchung gut und lange standhalten, da das Material besonders hart und widerstandsfähig ist.
  • Nachhaltigkeit
    Bambus wächst schnell, schont die Ressourcen unseres Planeten und ist zudem besonders langlebig.
  • Pflegeleicht und allergikerfreundlich
    Die glatte Oberfläche ist pflegeleicht, nimmt kaum Staub auf und eignet sich daher auch für Allergikerhaushalte.
  • Designvielfalt
    Je nach Verarbeitung erhalten Sie das Parkett in hellen bis dunklen Tönen mit unterschiedlichen Maserungen. So passt der Boden zu verschiedenen Raumstilen.

Nachteile

  • Verfügbarkeit
    Bambusparkett ist modern und relativ neu, daher nicht bei allen Händlern verfügbar.
  • Hitze und Trockenheit
    Länger anhaltende Hitze und eine zu geringe Luftfeuchtigkeit können zu Fugen führen.
  • Einsatzbereiche
    Der Einsatz mit Fußbodenheizung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich (hängt von der Verlegung, Art der Heizung und der Parkettsorte ab).
  • Renovierung
    Während sich horizontales und vertikales Parkett gut abschleifen lässt, benötigen Sie bei Faserbambus ggf. spezielles Werkzeug.

Bambusparkett eignet sich also besonders gut fürs Verlegen in Badezimmer oder Küche, da die Luftfeuchtigkeit höher ist als in anderen Räumen. Bedeutet es, dass Sie ihn in anderen Zimmern nicht verlegen können? Keinesfalls! Solange Sie auf eine normale Luftfeuchtigkeit achten oder einen Luftbefeuchter einsetzen, eignet sich Bambusparkett für jeden Raum.

Welche Kosten gehen mit Bambusparkett einher?

Parkett aus Bambus ist eine moderne und günstigere Alternative zu klassischen Holzböden. Die Kosten für Bambusparkett variieren jedoch je nach Anbieter, Art und der Versiegelung. Zu den Anschaffungskosten kommen auch Folgekosten hinzu.

Anschaffungskosten: Massiv vs. Fertigparkett

Fertigparkett mit Klick-System ist meist günstiger und einfacher zu verlegen. Es eignet sich besonders für Renovierungen mit geringem Zeitaufwand oder einem schlankeren Budget.

Preislich liegt Bambus-Fertigparkett in der Regel bei ca. 30 bis 80 € pro Quadratmeter. Bedenken Sie jedoch, dass die Nutzschicht dünner ist und das Parkett nur wenige Male abgeschliffen werden kann.

Massives Bambusparkett ist teurer, dafür aber langlebiger, da es mehrfach abgeschliffen werden kann. Hier bewegen sich die Preise meist zwischen 50 und 90 € pro Quadratmeter. Besonders widerstandsfähig ist Strand-Woven-Bambusparkett, für das Sie je nach Qualität und Verarbeitung etwa 70 bis 120 € pro Quadratmeter einplanen sollten.

Folgekosten: Pflege, Renovierung, Austausch

Jeder Boden benötigt Pflege, weshalb dieser Kostenpunkt in der Kalkulation nicht fehlen sollte. Geölte Böden sind in der Anschaffung oft etwas günstiger, sollten jedoch alle 1 bis 3 Jahre nachgeölt werden. Dafür fallen je nach Aufwand und Produkt ca. 2 bis 5 € pro Quadratmeter an.

Versiegelte Böden verursachen geringere laufende Pflegekosten, müssen bei Beschädigungen jedoch häufig großflächig saniert oder erneuert werden. Abschleif- und Renovierungsarbeiten liegen – abhängig vom Zustand des Bodens – meist bei 20 bis 40 € pro Quadratmeter.

Hinzu kommen Kosten, wie:

  • Werkzeuge
  • Pflegemittel
  • Handwerkerkosten

Anleitung und Tipps zur Verlegung von Bambusparkett

Der nachhaltige Bodenbelag hat Sie überzeugt? Dann ist es an der Zeit, das Parkett in die Räume zu bringen. Wie Ihnen das gelingt und welche Besonderheiten es dabei zu beachten gibt, klären wir in den nächsten Abschnitten.

Schwimmende Verlegung oder vollflächig verkleben?

Bei massivem Bambusparkett würde sich diese Frage nicht stellen, da Sie dieses immer vollflächig verkleben müssen. Anders sieht es hingegen bei Fertigparkett aus, da Sie es sowohl schwimmend verlegen als auch fest verkleben können.

  • Eine schwimmende Verlegung hat den Vorteil, dass es schnell geht und rückbaubar ist. Die Schall­dämmung ist jedoch geringer und der Boden kann bei Belastung leicht nachgeben.
  • Wenn Sie das Bambusparkett vollflächig verkleben, ist es besonders stabil und langlebig, jedoch aufwendiger und kostspieliger.

Was ist besser? Das hängt allein von den Gegebenheiten in den Räumen und Ihrer Vorliebe ab. In unserem Blog-Artikel “Parkett schwimmend oder klebend verlegen?” gehen wir auf die Vor- und Nachteile beider Verlegearten ein und geben Ihnen Hinweise, was Sie beachten sollten.

Geräumiges Loft mit Bambusparkettboden von Domke Parkett aus Berlin, großen Balken, schrägen Fenstern und einer zentralen Treppe mit dunklem Holzgeländer und Messingakzenten.

Schritt-für-Schritt-Anleitung (kurz): So verlegen Sie Bambusparkett

  1. Akklimatisieren: Damit sich das Bambusparkett an die Temperatur und Luftfeuchtigkeit anpasst, sollten Sie es mindestens 48 Stunden in dem Raum lagern, in dem Sie es verlegen wollen.
  2. Untergrund vorbereiten: Der Untergrund sollte eben, sauber und trocken sein. Bei schwimmender Verlegung benötigen Sie eine Trittschalldämmung.
  3. Bambusparkett verlegen: Richten Sie die erste Reihe gerade aus und halten Sie zu jeder Wand einen Abstand von etwa 10–15 mm als Dehnfuge ein. Klicken Sie Fertigparkett ineinander oder verkleben Sie es, wie Massivparkett. Verwenden Sie einen geeigneten Kleber, der für den Untergrund geeignet ist.
  4. Zuschneiden und abschließen: Schneiden Sie die letzte Reihe passgenau zu und bringen Sie die Sockelleiste an. Diese sollten Sie an der Wand, nicht am Boden befestigen, damit der Boden arbeiten kann.
  5. Reinigen und Pflegen: Reinigen Sie den Boden anschließend und verwenden Sie ggf. ein Öl für die Pflege.

3 Tipps: Auf welche Besonderheiten sollten Sie beim Verlegen von Bambusparkett achten?

Beim Verlegen des Bambusparketts geht es darum, die richtigen Bedingungen für das Material herzustellen und die richtige Herangehensweise zu wählen. Wir haben einige Tipps, damit Ihr Boden gelingt:

Tipp Nr. 1: Raumbedingungen optimieren

Bambusparkett liebt ein gewisses Maß an Feuchtigkeit und verträgt trockene Luft nicht besonders gut. Achten Sie beim Verlegen daher darauf, dass die Luftfeuchtigkeit möglichst zwischen 40 und 65 % liegt und die Raumtemperatur sich zwischen 18 und 21 °C bewegt.

Tipp Nr. 2: Dielen sortieren

Da Bambusparkett ein Naturmaterial ist, können die Farben in den Verpackungen ganz leicht abweichen. Damit sie am Ende ein einheitliches Erscheinungsbild haben, sollten Sie Dielen aus verschiedenen Verpackungen mischen.

Tipp Nr. 3: Bei Fußbodenheizung Vorsicht walten lassen

Möchten Sie den nachhaltigen Bodenbelag mit einer Fußbodenheizung kombinieren, geht das nur mit einer Warmwasserheizung, die maximal eine Oberflächentemperatur von 27 °C erreicht. Prüfen Sie auch, dass Ihr gekauftes Bambusparkett dafür geeignet ist. Lesen Sie dazu die Herstellerangaben.

Profi-Tipp

Sie möchten auf Nummer sicher gehen und die Arbeit lieber Experten überlassen? Dann sind Sie bei Domke Parkett genau richtig! Unser erfahrenes Team kennt die besonderen Anforderungen von Bambusparkett und verlegt Ihren neuen Boden fachgerecht.

So pflegen Sie Ihren Bambusboden richtig

Ist das Bambusparkett erst einmal verlegt, wünschen Sie sich sicherlich, dass es lange schön bleibt. Mit der richtigen Pflege haben Sie lange Freude an Ihrer Investition.

Hier sind daher einige Tipps für den Alltag:

  • Reinigung: Verwenden Sie beim Fegen des Bambusparketts eine weiche Bürste. Falls Sie einen Staubsauger verwenden, stellen Sie sicher, dass eine geeignete Parkettbürste mit dabei ist. Beim Wischen ist es entscheidend, dass Sie nur Wasser einsetzen und einen geeigneten Reiniger in das Wasser geben. In unserem Shop finden Sie die passende Bodenpflege für Ihren Parkettboden. Im Alltag sollten Sie zudem darauf achten, Flüssigkeiten und Schmutz sofort zu beseitigen, damit keine Flecken zurückbleiben.
  • Kratzer und Schäden ausbessern: Um großflächige Reparaturen zu vermeiden, sollten Sie kleine Kratzer im Parkett und Schäden schnell ausbessern. Bei geölten Böden ist dies einfacher, als bei lackierten.
  • Schutzmaßnahmen: Damit es allerdings gar nicht erst zu Schäden kommt, können Sie das Bambusparkett schützen. Verwenden Sie etwa Möbelgleiter, legen Sie Teppiche unter den Tisch oder auf viel begangene Wege, und achten Sie auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit im Raum.

Bei starker Abnutzung lohnt es sich zudem, den Boden zu schleifen und neu zu versiegeln. Auch diese Aufgabe können Sie in die Hand von Experten geben – und schon ist Ihr nachhaltiger Boden so gut wie neu.

Wann ist Bambusparkett die richtige Wahl für mich?

Bambusparkett ist der perfekte Boden für Sie, wenn Sie den nachfolgenden Aussagen zustimmen können:

  • Sie wünschen sich einen nachhaltigen Bodenbelag.
  • Sie suchen einen harten und strapazierfähigen Boden.
  • Sie legen Wert auf modernes, natürliches Design.
  • Sie möchten Parkett, das auch für Küche und Bad geeignet ist.
  • Sie bevorzugen pflegeleichte Oberflächen, die Sie nachbehandeln können.
  • Sie sind offen für eine Alternative aus klassischem Holz.
  • Sie können im Raum eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 % sicherstellen.

Bereit für Ihren modernen und nachhaltigen Bodenbelag?

Wenn Nachhaltigkeit, Qualität, Preis und Design Hand in Hand gehen sollen, rückt Bambusparkett in den Fokus. Das Parkett hat Ihr Interesse geweckt? Dann vereinbaren Sie eine persönliche Beratung mit den Experten von Domke Parkett!

Wir helfen Ihnen zu entscheiden, ob und welches Bambusparkett sich für Ihre Räume eignet, und übernehmen auf Wunsch auch die Verlegung Ihres neuen Bodens.


Sie brauchen Hilfe beim Verlegen oder der Auswahl Ihres Bambusparketts?Fordern Sie jetzt ihr kostenloses Angebot an!Jetzt Kontakt aufnehmen

Stefan Domke

Stefan Domke ist Firmeninhaber der „Domke Parkett GmbH“ und hat mittlerweile über 20 Angestellte, mit denen er fast jeden Wunschboden liefern kann. Mit seinem Fachbetrieb bietet er seit über 10 Jahren diverse Bodenverlegearbeiten in ganz Berlin und Brandenburg an und übernimmt dabei die Baustellenkoordination.

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(+49) 030 810 34 190

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