Tafelparkett – die Königin der Parkettfußböden

Parkettböden wirken von Hause aus edel und hochwertig. Doch mit der richtigen Verlegetechnik werden Sie zu einem exklusiven Blickfang. Die wohl vornehmste Art des Parketts ist das sogenannte Tafelparkett, auch bekannt als Französisches Parkett. Wir stellen Ihnen die „Königin der Parkettfußböden“ genauer vor.

Warum gilt Tafelparkett als besonders hochwertig?

Nicht ohne Grund wird Tafelparkett auch als „Königin der Parkettfußböden“ bezeichnet. Früher war es nur in prächtigen Palästen wie Versailles zu bewundern. Ob imposante Empfangshallen, prächtige Tanzsäle oder prunkvolle Salons: seit jeher werden besonders edle Räume mit dieser Art Parkett ausgestattet.

Tafelparkett besteht aus verschiedenen Holzelementen, die zu geometrischen Mustern wie Sternen, Rauten oder Würfeln zusammengefügt und dann auf eine quadratische Trägerplatte, die Tafel, aufgebracht werden. Häufig werden dabei auch verschiedene Holzarten kombiniert, sodass eindrucksvolle Kontraste von Farben und Maserungen entstehen. So lassen sich durch geschicktes Verlegen eindrucksvolle Muster erzielen, die einen besonderen Blickfang darstellen.

Wie wird Tafelparkett verlegt?

Tafelparkett

Die einzelnen Tafeln des Tafelparketts werden auch heute noch in Handarbeit hergestellt. So können bei der Produktion individuelle Wünsche oder historische Vorlagen detailgenau umgesetzt werden.

Die Tafeln werden dabei entweder massiv einschichtig oder mehrschichtig aufgebaut. Je nach Bauart werden Sie dann beim Verlegen durch Feder und Nut oder mit Quer- und Längsholzfedern in einer umlaufenden Nut miteinander verbunden. Wie bei den meisten massiven Parkettböden wird auch Tafelparkett entweder vollflächig verklebt oder genagelt. Anschließend wird die Oberfläche mit Öl, Wachs oder Lack versiegeln.

Edle Hölzer für eine edle Optik

Die beliebteste und am häufigsten gebrauchte Holzart für Tafelparkett ist Eiche. Darüber hinaus kommen auch andere Hölzer wie Nussbaum, Kirsche, Ahorn oder Teak zum Einsatz. Durch die Kombination von verschiedenen Holzarten können unterschiedlichste Effekte erzielt werden. Auch ist es möglich, auf diese Weise Schriftzüge, Wappen oder andere Ornamente einzuarbeiten – die sogenannten Intarsien. Sollen Intarsien eingearbeitet werden, kommen bei der Herstellung zusätzlich Lasergeräte zum Einsatz. Diese filigranen Details müssen sehr passgenau gearbeitet sein und können daher nicht wie die geometrischen Elemente des Tafelparketts mit CNC-Fräsen hergestellt werden.

Diese filigrane und aufwändige Arbeit hat natürlich ihren Preis. Französisches Parkett gehört zu den teuersten Parkettsorten. Der Preis richtet sich dabei üblicherweise nach den verwendeten Holzarten, der Größe der Tafeln und dem Detailreichtum..

Neben der Aufarbeitung und Reparatur von altem Tafelparkett bieten wir Ihnen natürlich auch eine Neuverlegung an. Dabei können wir historische Vorlagen ebenso umsetzen wie individuelle Wünsche. Kontaktieren Sie uns einfach für eine unverbindliche Anfrage.