Der ideale Bodenbelag für Tierhaushalte

Haustiere sind nach wie vor sehr beliebt. In etwa 43 % der Haushalte in Deutschland lebt mindestens ein Tier. Vor allem Hunde und Katzen haben es uns angetan. Doch so viele Vorzüge das Zusammenleben mit Tieren hat, so viel gibt es auch zu beachten, wenn man sein Heim haustiergerecht einrichten will. Auch die Frage nach dem richtigen Bodenbelag sollten Sie dabei nicht außer Acht lassen, denn nicht jeder Fußboden ist gleichermaßen für einen Tierhaushalt geeignet.

Fliesen und Steinböden in Tierhaushalten

Im ersten Moment scheinen Steinböden und Fliesen insbesondere am besten geeignet für Tierhaushalte zu sein. Sie sind sehr kratzfest und können leicht gereinigt werden. Auf den zweiten Blick zeigen sich jedoch einige Schwächen: vor allem Natursteinböden (wie etwa Granit oder Marmor) sind anfällig für Feuchtigkeit. Wenn Haustiere bei Regenwetter Feuchtigkeit hereintragen oder noch nicht stubenrein sind, kann dies schnell zu Schäden am Boden führen. Zudem sind Steinböden gerade im Winter für Haustiere nicht sehr gemütlich.

Teppichboden für Hunde und Katzen

Nicht nur wir Menschen schätzen die Gemütlichkeit, die Teppiche ausstrahlen. Auch für die Vierbeiner ist dieser Bodenbelag in Sachen Wärme und Weichheit ideal. Zudem sind Teppichböden besonders rutschfest, sodass ältere Haustiere genug Halt finden und die jungen beim Herumtollen nicht ins Schlittern geraten. Jedoch sind Teppiche wahre Schmutzfänger. Tierhaare, Schmutz oder die Ergebnisse eines kleinen Malheurs bei nicht stubenreinen Katzen und Hunden ziehen eine aufwändige Reinigung nach sich.

PVC und Vinylböden

Fußböden aus PVC und Vinyl lassen sich besonders einfach reinigen und verzeihen es auch, wenn der Trinknapf Ihres Vierbeiners mal umfällt. Außerdem sind diese Böden weitestgehend rutschfest, sodass Hunde und Katzen darauf guten Halt haben. Bei diesen Bodenbelägen ist jedoch die Qualität entscheidend. Vor allem billige PVC-Böden können Schadstoffe und Weichmacher enthalten, die gesundheitsschädlich für Mensch und Tier sind. Negativ fällt hier jedoch der Wohlfühlfaktor ins Gewicht. Ebenso wie Menschen lieben auch Hunde und Katzen warme, natürliche Oberflächen, die ihren Pfoten schmeicheln.

Laminatboden oder Parkett bei Haustieren

Laminat ist besonders pflegeleicht und hält dank der Deckschicht etlichen Belastungen stand. Leider quillt Laminat auf, wenn sich darauf Wasser sammelt. Ein überlaufender Trinknapf oder andere Missgeschicke können schnell Spuren hinterlassen.

Kratzer durch Tierpfoten vermeiden

Ist Parkett für Tierhaushalte geeignet? Wenn Parkett fachgerecht versiegelt oder lackiert wurde, ist es leicht zu reinigen und daher bestens gegen die alltäglichen Verschmutzungen geeignet. Vor allem, wenn Katzen oder Hunde von draußen herein kommen, tragen sie häufig Schmutz ins Haus. Anders als beispielsweise bei Teppichböden können Tierhaare und Schmutzpartikel auf Parkettboden einfach abgesaugt oder mit dem Besen entfernt werden.

Viele Tierbesitzer fürchten jedoch Kratzer im Parkett durch Krallen, vor allem bei Hunden. Diese können ihre Krallen im Gegensatz zu Katzen nicht einziehen. Daher eignen sich für Parkett in Tierhaushalten vor allem harte Hölzer, wie Eiche. Doch auch andere Holzarten können eingesetzt werden, denn leichte Kratzer im Parkettkönnen recht einfach wieder entfernt werden. Zudem kann man bei größeren Schäden Parkett einfach aufarbeiten.

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